Month: November 2014

Welcome to the Coromandel

Wwoofing in Thames – Pepper Tree Nursery

Hello there,
Sorry for my absence the last two weeks, my motivation to write an article was kind of non-existent, after work I was just washed-out and I wanted to finish the image processing of all my pictures before I write a post. And well, the internet wasn’t that good, too.
The last two weeks I spent in my first wwoofing place in Thames, Coromandel. Pepper Tree Nursery. In the first week I helped with the cows (bringing them from one meadwo to another), potting, moving plants and a bit of weeding in the garden. In the second week I picked up two other german girls who joined me here for wwoofing. (They also got a blog, created yesterday with a bit hep of mine ;) : https://kleineschuhegrossewelt.wordpress.com/) The last week we did mostly weeding. And, maybe weeding doesn’t sound like hard work, but if you have to do it 4 hours a day, 7 days a week, in some just hopeless areas, it really is hard work. Really, after those two weeks I know what I am talking about, if you are not used to this kind of work it’s just exhausting. But after the work you feel good, when you see what you’ve done. :)
Below I put some before and after pictures of my work. Also one which shows the potting that I did.
The work here was quite fair, 4 hours work a day(mostly in the morning from 8am to 12pm) and then the rest of the day off. If you work the whole day (7-8 hours) you can take a whole day off. 3 meals a day (muesli and toasts with jam, sandwiches, tasty dinner)

Pepper Tree Nursery is a great place to stay, the house with the view over the garden ist just great, the garden ist beautiful, and the work is quite fair.

Servus,
Ich entschuldige mich vielmals für meine Abwesenheit die letzten Wochen. Meine Motivation einen Blogeintrag zu schreiben war gleich Null, nach der Arbeit was ich oft zu ausgepowert um mir über einen guten Eintrag Gedanken zu machen (Kopflich hats einfach net hingehaun) und ich wollte auch erst meine BIlder fertig bearbeiten, bevor ich iwas anderes mache. Und ja, des Internet war a net so prickelnd.
Nun, also ich habe die letzten zwei Wochen meinen ersten Wwoofing Aufenthalt gehabt, in Thames, Coromandel, besser gesagt auf der Pepper Tree Nursery. In der ersten Woche habe ich geholfen die Kühe von der einen zur anderen Weide zu treiben, Umgetopft, Pflanzen umgestellt und ein bisschen Unkraut im Garten gejätet. In der zweiten Woche habe ich dann zwei weitere Mädels aus Deutschland abgeholt (die beiden haben seit gestern übrigens auch nen Blog, mit ein bisschen kreativer Hilfe von mir ^^ (Ich habe mich mal zeichnerisch betätigt) : https://kleineschuhegrossewelt.wordpress.com/) Wir haben hauptsächlich Unkraut gejätet. Hört sich vielleicht nach einfacher Arbeit an, aber ganz ehrlich, wenn man des 4 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, in manchmal echt hoffnungslosen Arealen, dann – glaubt mir – ist es echt hart, vorallem, wenn mans nicht gewöhnt ist. Dann ist es einfach nur anstrengend, und die 4 Stunden gehen gar nicht vorbei. Aber wenn mans dann geschafft hat, und ddie Ergebnisse seiner Arbeit sieht, fühlt man sich gut. :)
Unten angehängt habe ich ein paar Vorher-Nachher Bilder sowie eine Collage vom Umtopfen.
Die Arbeit heir war übrigens echt fair, 4 Stunden Arbeit am Tag (meistens morgens 8-12 Uhr) und dann den Rest frei. Wenn man nen ganzen Tag gearbeitet hat (7-8Stunden) dann hat man einen ganzen Tag frei. 3 Mahlzeiten am Tag (Müsli und Marmeladentoasts, Sandwiches, leckeres Abendessen.)

Pepper Tree Nursery ist ein klasse Wwoof-Platz, die Aussicht aus dem Haus über den Garten ist genial, der Garten selbst wunderschön, und die Arbeit hier ist auch fair.

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potting
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Pflanze?
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And after work? Traveling!

— English version will follow —

Nach dem Arbeiten hab ich dann ein paar Ausflüge gemacht, die größeren dann mit den anderen beiden Mädels zusammen. Am Anfang, wo ich noch allein war, hab ich mir Thames angeschaut, und bin nach Coromandel gefahren. Von Coromandel als Stadt hatte ich mir iwie etwas mehr erhofft, als ich ankam wars etwas enttäuschend. Eine Hauptstraße mit Häusern im Westernstil (die hatten aber was) und leider kein Cafe oder Fish’n’Chips, was mich direkt angelacht hätte. Ich war leider schon zu spät, um diese eine Fahrt mit der Bahn zu machen. Die Straße nach Coromandel ist aber echt genial. Direkt an der Küste und später durch hügelige Landschaft schlängelt sich die Straße in gut zu fahrenden Kurven 55km von Thames nach Coromandel. Ich gebs zu, ich liebe diese Straße, und auf der Auto zu fahren macht einfach Spaß. Man sieht auch so viele verschiedenen Plätze, wo man immer wieder stoppen will. In meinem Hinterkopf war nur immer der Gedanke “Schade, dass ich kein Motorrad hab, des wäre ne perfekte Straße für einen schönen Motorradausflug”.

Als dann die beiden Mädels (Eva und Alex) hierher gekommen sind, haben wir ein paar größere Ausflüge gemacht. Zum einen den “Hill”-Walk, eine kleine Tour auf den direkt an der Nursery liegenden Hügel, mit fantastischer Aussicht. Aber: John und Trish meinten, es würde 45min dauern (“Der unfitteste wwoofer hat 45 min gebraucht”) und “Nein, es ist überhaupt nicht steil” – Ja, Pustekuchen. Nicht steil, wers glaub wird selig. Ich geb ja zu, ich bin nicht die fitteste, wenns ums Wandern geht, aber wir haben 1 1/2 Stunden gebraucht, sind auf den Weg nach oben halbert gestorben (Auch wenn man Pause machen will, weitergehen, sonst kommt man nie hoch) und “Nicht steil”?? Haha … gefühlte 70° Steigung war da an einigen längeren Stücken. Was auch fies war, war dass es iwann hoch und runter ging. Laut Trish gemäßigt, in Wahrheit wie ne sehr extrem gestauchte Sinuskurve. (Vergleich folgt noch). Aber ganz ehrlich, es hat sich sowas von gelohnt. Hammer, hammer, hammer Aussicht! Und immerhin bleiben wir so in den Storys von John (er erzählt sehr gerne Geschichten von bisherigen Wwoofern, manche kann man aber einfach nicht glauben …), falls jemand fragt, wie lang man da hoch braucht. “Die unfittesten haben 1 1/2 Stunden gebraucht und wären beinahe krepiert”

Nachdem wir am Sonntag dann alle drei nochmal durchgearbeitet hatten, habe wir uns den Mittwoch frei genommen und sind auf die andere Seite der Halbinsel gefahren. Hot Water Beach, Cathedral Cove, Withianga und ein weiterer Strand waren das Ziel. Bei Hot Water Beach haben wir dann auch ein Loch gegraben, leider aber an der falschen Stelle, 5 Löcher weiter hatten die geilstes heißes Wasser, und wir? Genervt, demotiviert und kaltes Meerwasser in einem Loch, dessen Wände immer wieder eingestürzt sind. Hot Sand Beach würde besser passen, der Sand hatte sich in der Zwischenzeit nämlich übelst aufgeheizt. Aber es war definitiv eine Erfahrung wert, und der Strand ist in meinen Augen auch wirklich schön.
Wir sind dann nach Hahei gefahren, auf der Suche nach Fish’n’Chips oder nem Cafe. Joar, Cafe gefunden, leicht überteuert, sehr leckerer Muffin, mittelmäßiger Keks, guter Cuscus-Salat und interessante Bacon-Wraps. Davor haben wir aber noch die Aussicht über den weißen Strand genossen. :)
Dann gings weiter zur Cathedral Cove. Erster Versuch Parkplatz: Keiner verhoanden, Stückerl wieder runtergefahren zu einem “Parkplatz”, der uns empfohlen wurde, wo wir aber nicht wirklich sicher waren, ob man da wirklich parken kann. Wieder hoch, Glück gehabt, ein Pärchen ist gerade gefahren und wir konnten uns den Parkplatz schnappen.
Dann gings auf zum Walk. Allein der Weg zur Cathedral Cove ist schon sehenswert, und die selber ist wunderschön. Ich hab mich dann an ein paar Langzeitbelichtungen versucht, und bin dann auch über Stock und Stein geklettert, um sowohl Riesenstein als auch Cove draufzukriegen, ich find, es ist mir schon irgendwie gelungen ^^ Ich bin so froh über Stativ, dass des so flexibel ist, wirklich.
Nach der Cathedral Cove sind wir dann nach Whitianga, haben dort ganz gute, aber leider sehr fettige Fish’n’Chips und ein Eis gegessen (Ich hatte eins, das mich an Oreokekse erinnert hat, sehr lecker) und dann nicht die offizielle Strecke nach Coromandel gefahren, sondern eine alternative Route durch den Wald von Coromandel. Ich bin dahingeschlichen mit Höchstgeschwindigkeit 40km/h, weil die Straße nicht geteert, sondern recht steinig (So ein Cross Country Weg mit vielen vielen kleinen Steinchen) war, aber eine tolle Straße mit einer wunderschönen Umgebung. Wir haben uns während der Fahrt gedacht, jeder der hier schneller als 50km/h fährt ist lebensmüde. Nun, diese Strecke wird für Ralleyfahrten genutzt, da fahren die auch gerne mal 140km/h o.o
Nun, dann gings von Coromandel Town aus wieder zurück nach Thames, wundervolles Licht, des Wasser sah soo genial aus von der Farbe her, und der Sonnenuntergang war auch nicht schlecht. :)

Bei einem kleinen Abstecher in die Blibliothek von Thames (freies WLan *-* ) haben wir dann zwei wirklich interessante Bekanntschaften gemacht. Die erste war ein Kerl, der, sobald wir reingekommen sind, gleich gesagt hat “Ah, Deutschland”. Er selbst kommt ursprünglich aus Kanada, und anscheinend sieht man uns sofort an, woher wir kommen. Krass, ey. Nun ja, auf jeden Fall, der Kerl ist Heilpraktiker, und war echt etwas strange. Hat ganz langsam und fern von allem gesprochen, mit Augen, die uns an die Schlange Kaa aus dem Dschungelbuch erinnert hat, und joar. Ich schreib einfach mal kurz auf, was er so gesagt hat:
“Seit ihr auch noch im Januar hier? Da ist ein wundervolles Musikfestival in der Golden Bay. Da reißt der Himmel auf, die Engel kommen herunter geschwebt, und wirklich, es geschieht Magie”
“Bist du interressiert in dieses Thema, richtig zu sehen? -(Ich hatte beobachtet, wie er ganz interessiert die Person angeguckt hat, die gerade reingekommen war)- Ich kann dir dieses Buch empfehlen. Das ist von dem intelligentesten Mann der Welt geschrieben, wenn du es liest, weißt du warum. Es öffnet dir die Augen. Willst du wirklich und wahrhaftig sehen oder willst du dich weiter hinter deiner Brille verstecken?? -(ganz groß aufgerissene Augen)-” Mein Kommentar darauf: Ich ‘verstecke’ mich recht gerne hinter meiner Brille. — Jupp, war sehr witzig, diese Bekanntschaft ^^
Die andere war ein kleiner Junge. 11 Jahre als, halb deutsch, halb spanisch, seit 5 Jahren in Neuseeland, und sowas von cool. Der hat uns einfach so angesprochen, als er gehört hat, dass wir deutsch sprechen, und angefangen, mit uns zu reden. Sehr interessantes Gespräch, und echt mutig und cool von dem Jungen, muss ich echt sagen.

Gestern haben wir dann an unserem freien Nachmittag den Waiomu Kauri Track gemacht. Zählt zu den 101 Must-Do’s for Kiwis, und war ein echt schöner Walk. Ging am Anfang durch eine Furt, die schon halbert unter Wasser war, und dann in einer moderaten Steigung (meist wars recht eben) durch den schöner Wald. Nur am Ende, als es dann zu den Kauris hoch ging, gabs einige steile Stufen, aber die waren machbar. Wir habens dann etwas verpeilt, weil der Track noch etwas weiter gegagnen wäre, zu mehr Kauris, und haben uns dann gewundert, warum zum Teufel da nur ein einziger, zwar riesiger, aber trotzdem nur ein Kauribaum stand. Jo, wir hätten halt ein bisschen weiter gehen sollen. Aber egal, war trotzdem eine schöne Wanderung :)
Was witzig war, Eva und Alex saßen auf nem Stein, und haben davon gesprochen, dass es ja jetzt nix ausmachen würde, wenn das Handy ins Wasser fallen würde, des ist ja wasserdicht. Und was passiert? Alex ihr Handy fällt ins Wasser. Und es hat überlebt und funktioniert noch einwandfrei. Ich bin voll begeistert, ich hab ja auch ein Handy aus der Sony Xperia Z – Reihe, und wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass des des überlebt o.o
Später sind wir dann zum Pack’n’Save und haben uns Schoki und Kekse gekauft. Und, ernsthaft, TimTams (vorallem Dunkle Schokolade) sind sooo geil! Unbedingt ausprobieren, sollten sie euch mal über den Weg laufen. ;)
 
 
Wers bis hierhin geschafft hat, alles zu lesen, meinen Respekt und herzlichen Glückwunsch! :D . Es folgt eine wahre Bilderflut, mehr oder weniger geordnet nach dem Text.
Ein Update noch zu meinen weiteren Reiseplänen. Ich versuche im Moment einen neuen Wwoof Platz zu bekommen, hab bis jetzt aber noch keine positive Rückmeldung bekommen – Wir fahren auf jeden Fall morgen nach Rotorua, bleiben dann bis vorraussichtlich Freitag in einem Holiday Park, und dann gehts für Alex und Eva Richtung Norden, und ich kriege hoffentlich einen Platz bei Mt.Egmont. Drückt mir die Daumen! :)

Viele Grüße :)
 
 
 

Pepper Tree Nursery & “Hill”-Walk
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Thames (Town)
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Coromandel Town & Drive to Coromandel town
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Hot Water Beach – Hahei – Cathedral Cove

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Waiomu Kauri Track

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Work&Travel nach dem Schulabschluss – Part II, Neuseeland

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Und was muss man alles an bürokratischen Zeug erledigen?

Was man sich unbedingt zulegen sollte, wenn man einen längeren Aufenthalt in Neuseeland plant, sind neuseeländische SIM-Karte, neuseeländischen Bankkonto und eine Steuernummer, vorallem die letzten beiden Punkte sind unverzichtbar, wenn man hier auch auch für Geld arbeiten will.
Warum neuseeländische SIM-Karte? : Ich kann mir zwar vorstellen, dass sich diese Frage mehr oder weniger von selbst erklärt, aber trotzdem. Mit einer deutschen Sim-karte kommt man hier nicht weit. Das mobile Internet funktioniert nicht, Anrufe und SMS sind schweinemäßig teuer, und die Kommunikation wird deutlich erschwert.
Anbieter hier in NZ sind Telekom/Spark, Skinny, 2Degrees, Vodafone, … Bei Spark und Skinny Mobile gibt es überall verteilt freie W-Lan Hotspots, erkennbar durch auffällige pinke Farbe.
Bei allen Anbietern bietet es sich an, Packete zu nutzen, Spark und 2° haben gute Pakete mit ein paar 100MB Internet, frei SMS und Anrufe in alle Neuseeländische Netze, für um die 20NZD. Ich habe z.B. jetzt eine 2° Simkarte, mit dem Carryover-Combo Pack, sprich 100 Freiminuten (NZ + Aussie), SMS ohne Limit (NZ + Aussie) und 500MB, alles was man im vorherigen Monat nicht verbraucht hat, wird auf den nächsten Monat übertragen.
neuseeländisches Bankkonto?: Auch mehr oder weniger selbsterklärend. Klar kann man sich von seinem Heimatkonto immer wieder Geld abheben oder mit der Kredit-/EC-Karte bezahlen, auf Dauer kommt aber eine beträchtliche Summer an Gebühren zusammen, und die kann man sich sparen.
Es gibt verschiedene Banken in NZ, die alle recht faire Angebote haben: ASB, ANZ, KiwiBank, …
Ich persönlich bin jetzt bei der ASB, hab ein normales und ein Sparkkonto, eine ASB Karte und eine Visa-EC Karte(debitcard), einfach, weil die Bank von meinem derzeitigen Platz aus am nächsten war, und die Dame vom B&B ebenfalls dort ist, und mir bei der Erstellung des Kontos helfen konnte.
Was ich jedem raten würde. Schnapp euch ein Wörterbuch oder einen Onlineübersetzer und schreibt euch eine Liste mit den wichtigsten Fachwörtern, die ihr zu den verschiedenen Bankvorgängen braucht. Ich bin beim ersten Mal Geld abheben schier verzweifelt, weil mir die Wörter einfach rein gar nichts gesagt haben.

Abheben: - withdrawel – credit
Einzahlen: - Deposit – Note Deposit – cheque – no reference number -  (wird noch fertiggestellt)

Ansonsten, einfach mal beraten lassen, schaun, dass euch kein Konto mit iwelchen Zusatzkosten angedreht wird (Ich hab jetzt einen Streamline Acc. und einen FastSaver) und ruhig nachfragen, wenn ihr was nicht versteht und Sachen unklar sind, meist sind die Angestellten nett und hilfsbereit.
Steuernummer, warum das denn?: Wer arbeitet und dabei Geld verdient, braucht ganz klar eine Steuernummer, sonst zählt es als Schwarzarbeit. In NZ muss man die ersten 6 Monate in denen man arbeitet, keine Steuern zahlen. Außerdem gibt es die Möglichkeit zu einem TaxBack Verfahren, auch online. (Damit hab ich mich aber noch nicht so sehr befasst)
Die Steuernummer kann man in jedem PostOffice beantragen, man bekommt dann ein Formular, dass vollständig ausgefüllt werden muss, (man muss auch eine Postadresse angeben, einfach beim Hostel o.ä. nachfragen, ob man die Adresse angeben darf) und es dauert 5 bis 10 Arbeits-Tage, bis der Antrag bearbeitet wurde, und man die Steuernummer per Post zugeschickt bekommt. Bei mir hats (gefühlt) definitiv länger gedauert, ich hab die in meiner ersten Woche am Dienstag oder Mittwoch (vlt. Sogar auch schon Montag) beantragt, und letzten Sonntag bekommen. Sollte die Steuernummer einfach nicht ankommen wollten, steht auf dem Formular eine Telefonnummer, die man anrufen kann. Weitere Informationen dazu kriegt man im PostOffice.

Wenn das alles erledigt ist, kanns eigentlich auch schon anfangen, mit dem arbeiten. Was noch zu raten wäre, erstellt einen Lebenslauf(CV) und habt die Datei auf Handy und/oder Laptop immer bei euch. Braucht man, wenn man einen bezahlten Job bekommen möchte. (Zumindest meistens, habe damit aber noch keine Erfahrungen gemacht)
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Das Reisen – Fortbewegungsmittel?

Wer andere Backpacker und Touristen leicht kennenlernen möchte, dem ist das Reisen mit Bussen zu empfehlen. Es gitb auch einige Touren, die die Hot Spots von Neuseeland abfahren. (z.B 19 Tage von Auckland nach Queenstown, Unterkunft und Abendessen inklusive, http://www.contiki.com/destinations/new-zealand/tours/1586-the-big-tiki-auckland-to-christchurch-new )
Es gibt einige Busunternehmen, z.B. nakedbus oder contiki, einfach googlen und des beste Angebot raussuchen ;)
Ich selbst bin jemand, ich will flexibel im Reisen sind, auch mal länger an einem Ort bleiben oder den Spot sofort verlassen können, wenns mir dort nicht gefällt. Und nicht in 19 beide Inseln abhetzten. Klar, man hat ne sichere Unterkunft und man trifft viele Leute, aber mein Ding ist es nicht. Und für den Preis kriegt man hier in Neuseeland locker ein gebrauchtes Auto.
Der aufmerksame Leser wirds vlt bemerkt haben. Ich habe mich bewusst gegen die Busunternehmen und für ein eigenes Auto entschieden. Autos kaufen kann man auf Carmarkets (in Auckland oder Christchurch recht beliebt, glaub ich), von Anbietern, die man auf FB findet, oder von Anbietern auf trademe.Dort gibt es Privatverkäufer und offizielle Cardealer.
Was ich auch noch gefunden hatte ist die Seite kiwicruisecontrol: Geleitet von einer Deutschen und ihrem neuseeländischen Mann, der dazu noch ein Automechaniker ist. Die Vorteile davon kann man sich denken. Man sollte sich nur vor der Hauptsaison die Autos dort auch schon von D aus anschaun und vlt auch schon reservieren lassen.
Was muss ich beachten?:
Mal ganz vorneweg: Autokauf ab 18 geht, mieten geht erst ab 21.
Dann: Ich habe mein Auto auf trademe gefunden. Nachdem ich um die 10 Leute angeschrieben hab, hab ich zwei Besichtigungszusagen bekommen. Anschauen des Autos ist wichtig, damit ihr seht, in welchem Zustand sich das Auto befindet. Von Vorteil ist es natürlich auch, wenn ihr jemanden vor Ort habt, der sich mit Autos auskennt. Ansonsten googlen und sich etwas Wissen aneignen, es gibt einige Checklisten die ihr abarbeiten könnt, und danach entscheiden könnt, ob der Zustand passt oder nicht.
Wichtig ist auch eine REGO (registration) und ein WOF (warrant of fitness, gleichzustezen mit unserem TÜV)
Weitere informationen findet ihr hier: http://www.newzealand.com/int/feature/buying-a-car-in-new-zealand/
Fast alle Autos hier sind Automatik Autos. Der Diesel ist wesentlich billiger als Benzin, allerdings muss man eine spezielle Dieselsteuer zahlen, es setzt sich mehr oder weniger gleich, Benziner sind (nach meinen Erfahrungen) weiter verbeitet als Dieselmotoren. Es herrscht Linksverkehr, sprich kurz links abbiegen, lang rechts.
50Km/h in Ortschaften, 100km/h auf Landstraße und Autobahn.

Hihi, ich und mein Auto
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*** Dieser Beitrag wird noch weiter ausgeweitet werden ***

Kurzes Update zur Reisefront: Ich war die letzten beiden Wochen Wwoofen in Thames, Coromandel, und werde nächste Woche weiterfahren. Post und Bildbearbeitung ist in Arbeit, Internet ist bloß etwas unbeständig, und nach der Arbeit hatte ich, um ehrlich zu sein, nicht immer die Motivation die Bilder zu bearbeiten und einen Post zu schreiben. Deswegen kam dieser Post hier auch so spät.
Aber mir gehts gut, ich lebe noch, und bald gibts die nächste Bilderflut :D

Work&Travel nach dem Schulabschluss? – Part I, Deutschland

Erstmal vorneweg, dass hier ist ein Bericht aus eigenen Erfahrungen, kein Musterbeispiel, wie mans unbedingt machen soll. Außerdem kann ich keine Vollständigkeit und absolute Richtigkeit gewährleisten, kann durchaus möglich sein, dass sich der ein oder andere Fehler einschleicht oder ich über ein paar Punkte falsch informiert bin.
Zweigeteilter Bericht, einmal über die Sachen, die im Heimatland erledigt werden können, und einmal, was alles in Wunschziel ansteht. Ich beziehe mich hier auf meine persönliche Situation, also Deutschland und Neuseeland.

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Warum eigentlich Work&Travel? Wunschziel: Neuseeland!

Work and Travel in Neuseeland, warum das eigentlich? Nun ja, für mich eigentlich keine besonders schwere Antwort. Ich war 2009 mit meiner Familie in Neuseeland und hab mich einfach in das Land verliebt, in die Landschaften, das rumreisen, die Einstellung der Kiwis, … Ich will seit 2009, also seit 5 Jahren wieder nach Neuseeland, habe meine Freunde und Familie wahrscheinlich des öfteren übelst mit den Schwärmereien genervt, und Work&Travel ist einfach einer der besten Wege, in sein Wunschland zu kommen.
Ein Visum, das 12 Monate gültig ist, ich mein, wer will da nicht zuschlagen? 3 Monate Urlaub ist dann doch etwas wenig, wenn man das Land und die Leute näher kennenlernen will, und nicht nur die ganze Zeit mit dem Auto rumkurven will, um alles zu sehen.
Also Work&Travel, Arbeiten und Reisen, wobei das Reisen wohl eher dick und fett geschrieben wird, so ungefähr: Work&TRAVEL

 

Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt

Ich finde, bevor man sich wirkliche Gedanken über die Organisation und die Länge seines Work&Travel Aufenthalts macht, sollte man sich fragen, welches der beste Zeitpunkt für eine solche Aktion ist.
Ich hab immer verglichen: Zeit, aber kein Geld, Geld, aber keine Zeit. Das erste ist zwischen Schulabschluss und (in meinem Fall) Studium, bzw. Vlt auch noch zwischen Studium und Arbeitsbeginn, das zweite ist während der Zeit, wo man schon einen Job hat.
Tja, ich finde die Zeit zwischen Schule und Studium/Ausbildung ist die beste Zeit, solch einen Aufenthalt durchzuführen. Man kann so auch Erfahrungen für das Studium und das spätere Arbeitsleben machen. Sprachverbesserung (solange man nicht den totalen Kiwidialekt übernimmt ;D), Vergrößerung der Selbstständigkeit (auch nicht zu verachten, wenn man in einer anderen Stadt oder gar in einem anderen Land studieren will), ein bisschen auch Selbstfindung…
 

Die allseits beliebte Geldfrage

Um in Neuseeland einreisen zu dürfen (auch wenn das so gut wie nie kontrolliert wird, es kommen immer riesen Mengen an Leuten an und die Leute haben definitiv zu wenig Zeit, um alles zu kontrollieren.) muss man mindestens ein Budget von 4000NZD haben. Des sind umgerechnet ca. 2500€. Des läuft unter Lebenserhaltungskosten. Auch ist es nie schlecht, noch etwas mehr Geld aufm Konto zu haben, es kann immer sein, dass größere Beträge auf einen zukommen (Übernachtungskosten, Handy, Auto) Und denkt nicht “Ach, ich finanzier mir hier alles selber durchs arbeiten”, es kann immer sein, dass man keinen Job kriegt, und dann ohne Geld dasteht.
 

Organistation, ja oder nein?

Ich habe lange gegrübelt, ob ich jetzt mit einer Organistion zusammen arbeiten soll oder nicht. Es bietet viele Vorteile, das will ich gar nicht bestreiten. Man bekommt Hilfe bei der Beantragung des Visums, die ersten 3 Tage im jeweiligen Zielland sind gesichert mit Unterkunft und Essen, man wird von einem Shuttelbus vom Flughafen abgeholt, man hat Hilfe bei den ersten Schritten: Steuernummer, SIM Karte, Bankaccount, vlt. auch schon die erste Jobvermittlung. Mit Organistion zu arbeiten ist also keine schlechte Idee. Falls man Glück mit der Organisation hat, ich hab ein paar Berichte gelesen von Leuten, die keine oder nur sehr wenig Unterstüzung bekommen haben.
Ich hab mich durch verschiedene Organistationsseiten durchgearbeitet: praktikawelten, travelworks, es gibt so viele weitere. Einfach mal googlen, die beiden von mir genannten wurden auf einer Messe (vocatium) vorgestellt, dewegen bin ich auf die aufmerksam geworden.
Nun, ich habe ich mich bewusst gegen eine Organistation entschieden. Das lag hauptsächlich an folgendenen Gründen:
· Abflug nur von Frankfurt und nur nach Auckland:
– Ich wollte von München aus fliegen (ist ja iwo auch klar, oder? ^^ ) und wollte mir eine lange Fahrt bzw. Einen weiteren Flug sparen.
– Mein ursprünglicher Plan war, nach Christchurch zu fliegen und dort zu starten, und des geht mit Organisation nicht
· Zusätzliche Kosten (Schließlich bezahlt man ja auch die Organisation, und des Geld wollt ich mir sparen)
– wer sich genügend über Flug, Visum und Versicherung informiert der merkt schnell, dass man das, was die Organisation bietet, auch alleine packen kann (auch ist die Hilfe bei der Jobvermittlung meist nur ein schwarzes Brett, so steht es zumindest in einigen Erfahrungsberichten)
· Irgendwie sollte das ganze ja auch ohne Organisation zu schaffen sein, oder? Ich will nicht von einer Organisation abhängig sein, sondern wenn, dann lieber vom persönlichen Manager.

Ich bin also ohne Organistation unterwegs, habe aber meine Familie als Unterstützung und Hilfestellung, mein Vater ist mein persönlicher Manager, und durch Freunde und Bekannte, bzw. Familie und Freunde von Freunden hier in NZ habe ich Leute hier, bei denen ich unterkommen kann, wenns mal schwierig wird, und die mir angeboten haben, mir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Da habe ich – geb ich gerne zu – sehr viel Glück und wirklich gute Connections.
 

Nun also ohne Organisation, und wo unterkommen?

Mein ursprünglicher Plan war ja, nach Christchurch zu fliegen und dort für die ersten paar Wochen, bis alles elementar wichtige geklärt ist, bei einer Kollegin meines Vaters, die wir in 2009 kennengelernt haben, unterzukommen. Die Kollegin hatte aber leider keine Zeit, und hat mich an eine Familienfreundin von ihr, die ein Bed and Breakfast (wobei eher ein Homestay) in Auckland leitet. Ich hab wirklich Glück mit der Vermittlung gehabt, ich habe ein kleines gemütliches Zimmer, es gibt immer was zu essen, Abends wird gekocht, und das Haus ist groß, geräumig und wirklich schön. Und der Preis ist auch wirklich gut.
Nun ja, auf jeden Fall sollte man sich Gedanken machen, wo man die ersten Tage oder auch Wochen unterkommen will. Es gibt in Auckland einige Backpacker Hostels, einfach mal googlen. Und vlt. auch nach Homestays und günstigen B&Bs, auch mal etwas außerhalb des Stadtzentrums schauen, könnte sich durchaus lohnen, denn so lernt man auch direkt Einwohner von Neuseeland kennen. (Bei Backpacker Hotels kann man sich dann aber recht sicher sein, dass man auf Landsleute trifft)
Unterkunft sollte im Vorraus gebucht werden, nicht, dass man dann ohne Unterkunft dasteht. Außerdem ist das Nachfragen z.B. in den diversen FB-Gruppen nach Erfahrungen und Empfehlungen nie schlecht. (Ich hab z.B. gelesen, dass die Base und Nomads Hostels nicht zu empfehlen sind, kann aber variieren)
 

Bürokratisches Zeug, dass im Vorraus erledigt werden sollte

Beantragung des Visums: Wichtig, ganz, ganz wichtig. Um in Neuseeland einreisen zu können, sollte man natürlich ein entsprechendes Visum vorweisen können. Dieses nennt sich Working Holiday Visa. Beantragbar erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr (Da bringst auch nix, emails zu schreiben und zu beteuern, dass man ja erst einreist, wenn man 18 ist), nur einmal im Leben beantragbar und auch nur bis zum 30. Lebensjahr. Die Beantragung erfolgt online und das Visum bekommt man elektronisch zugesendet, dann kann mans ausdrucken. Nicht wundern über die Fragen, die in den USA sind noch besser ^^
Weitere nützliche Infos hierzu: http://www.working-holiday-visum.de/neuseeland/working-holiday-visum-neuseeland.html
Reisepass: Der Reisepass sollte gültig und nicht kurz vor dem Ablaufen sein. Mein alter lief z.B. im Frühjahr 2015 aus, und da ich bis Sommer 2015 in Neuseeland zu bleiben gedenke, musste der natürlich erneuert werden.
Führerschein: Wenn man in Neuseeland nicht nur von Bussen abhängig sein will, sollte man einen Führerschein haben. Zwar ist der deutsche Führerschein 12 Monate in NZ gültig, man sollte sich aber doch noch einen internationalen Führerschein zulegen. Ist ne Sache von 10 Minuten, man braucht ein zugeschnittenes aktuelles Passfoto und um die 20€
Flug buchen: Natürlich, ohne Flug kommt man nirgends hin. Hierbei sollte beachtet werden, dass man bei einigen Fluggesellschaften nur einen Rückflug mit dazu buchen kann, wenn die Länge weniger als 6 Monate beträgt. Auch ist in der Hauptsaison ein Ticket wesentlich teurer als in der Nebensaison. Ein Direktflug ist zu empfehlen, es dauert auch ohne zusätzliche Zwischenstopps lang genug (meiner hat 28 reine Flugzeit gehabt)
Rückflugticket gleich zu Anfang ist nicht gefordert, man muss aber natürlich nach Ablauf des Visums wieder zurück nach Hause.
Lebenslauf: Lebenslauf erstellen, und auf Handy und/oder Laptop abspeichern. Kann bei bezahlten Jobs etc. (in meinem Fall z.B. auch ein Praktikum an der Uni) gefragt werden, und man sollte nicht ohne dastehen. Wichtig beim Lebenslauf: persönliche Daten (Nummer, emailadresse, Geburtstdatum, Name), Ausbildungsdaten. Und das ganze auf englisch, Bewerbungsbild auch nicht vergessen.
Post3

 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit:

Huh, ja, Koffer und/oder Rucksack packen. Ich bin in diesem Fall kein absoluter Backpacker, ich habe einen riesigen, orangen Koffer mit dabei, und einen Rucksack, in dem eine Kameratasche und weiteres Zeug verstaut werden können, z.B. wenn ich Wanderungen mache. Der Rucksack wurde etwas gepimpt, damit auch mein Stativ gut daran befestigt werden kann, falls Interesse besteht, kann ich auch mal meinen Rucksack vorstellen, haha ;)
Jupp, genau, Packliste. In den Rucksack, der dann auch im Flugzeug ins Handgepäck kommt, sollten neben etwas Waschzeug (Flüssigkeitsbeschränkung: 100ml) und Zahnpflegeset auch noch ein Wechselshirt und vlt. Auch nen Schlafanzug drin sein, es kann immer passieren, dass der Koffer falsch verladen wurde und dann in Dubai hängen bleibt und erst noch nachgeschickt werden muss. Zu empfehlen ist ein Bauchtascherl, auch wenns deppert ausschaut, ist es doch einer der sichersten Plätze für wichtige Papiere (Ausweis, Geldbeutel, Reisepass, Visum, Flugticket, Handy, Führerschein), den es gibt. Da kann man nicht so leicht was rausklauen, wies tatsächlich beim Rucksack der Fall sein kann.
In den Koffer sollte dann das ganze restliche Zeug, wenn man aber grade dabei ist, seinen gesamten Kleiderschrank reinpacken zu wollen: Lasst es lieber. Es gibt eine Gewichtsbeschränkung auf 30kg, und bei jedem Kilo mehr wird man zur Kasse gebeten. Außerdem kann man hier recht preiswert neue Sachen kaufen (z.B. K-Mart, ne Jeans für $15, umgerechnet ca 9€, über Qualität kann ich aber keine Aussage machen), und diese dann auch wieder in NZ lassen.
Wer vor hat, zu wandern, spart leicht Gewicht, indem er die Bergstiefel zum Fliegen anzieht, und nicht in den Koffer packt, spart einiges an Gewicht.
Ansonsten habe ich eine Grundaustattung an Pflegeprodukten und Klamotten eingepackt, sollte ich keinen Markt finden, wo ich mein Zeug herkrieg. (Ich kann aber sagen, einfach mal im örtlichen Supermarkt vorbeischauen, da findet man so gut wie alles)

Noch ein Tipp fürs Flugzeug. Bequeme Sachen, Stützstrümpfe (Ja, Sützstrümpfe, dadurch wirds sehr viel entspannter), Kuschelsocken, Jogginghose und Riesenpulli, kleine Wolldecke (es kann arschkalt werden im Flugzeug werden, ich hab manchmal wirklich extrem gefroren, trotz Wolldecke und Flugzeugdecke), Kissen. MP3 Player und gescheide Kopfhörer, die Geräusche so gut wies geht aussperren. Die Kopfhörer im Flugzeug sind eher schrottig.

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Was für mich zu den besonders wichtigen Dingen gehört, die ich eingepackt habe:
– Reisepass, Geldbeutel (mit Perso, Führerschein, etwas Bargeld, Kreditkarten, …), Papiere, etc.
– Handy (ich, als bis vor kurem noch Solarhandy (Neupreis 25€) Besitzerin muss gestehen, ein Smartphone ist hier wirklich nicht zu verachten)
– E-Book Reader: Ich bin eine absolute Leseratte, und ohne Bücher würd ich nirgendwo hinreisen. Da aber Bücher einiges an Gewicht haben, inverstiert man am besten in einen schönen E-Reader, der ist leicht, kann auch im Handgepäck mitgenommen werden, und spart Unmengen an Platz. Ich mag echte Bücher zwar immer noch lieber, aber der Reader ist einfach praktisch und ich möcht ihn nicht mehr missen
– Laptop: Ohne Laptop? No way! Internet, Skype, Bilder bearbeiten, Blogposts verfassen, kommunizieren, …. Ohne meinen Laptop würde ich streckenweise einfach nur aufgeschmissen sein. Für Fotografen wichtig, externe Festplatte. Meine ist eine 2TB Festplatte, und ich würd auch ehrlich gesagt nicht unter 1TB gehen.
Außerdem habe ich auf meiner externen Festplatte meine gesamte Musik drauf, was einiges an Platz beansprucht.
– Kamera: Natürlich, ohne meine Kamera geh ich nigrends hin. Mit dabei ist neben Body ein Tele, ein starkes Weitwinkel, des Kit, und mein Makroobjektiv. Dazu auch noch Sativ, ND-Filter, Funkauslöser, Step-up Ring, und weiterer Kleinkram, der nützlich sein könnte
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Die Sache mit dem Arbeiten

Eine Möglichkeit ist, sich auf den verschiedenen Seiten nach einem bezahlten Job umzuschauen. (z.B. http://www.backpackerboard.co.nz/ oder http://www.trademe.co.nz/jobs) Die andere Möglichkeit ist das sogenannte WWOOFen – World Wide Opportunities on Organic Farms (http://www.wwoof.co.nz/ und http://www.helpx.net/) Mitgliedsbeitrag sind einmalig bei beiden um die 20-30€.
Auf diesen eiten finden freiwillige Helfer und Hosts zusammen. Man kann sich die Region auswählen, wo man gerne hinmöchte, und durch die verschiedenen Angebote durchklicken. Ich persönlich lasse die Finger von solchen, die noch gar keine Reviews, also Bewertungen haben. Aber man kann auch davon ausgehen, dass Leute mit vielen Bewertungen dementsprechend beliebt sind, und man schwerer einen Platz findet. Vorallem in der Hauptsaison, so die momentane Zeit, werden Jombos voll Work&Travellern in Auckland angeschifft und abgesetzt, und zumeist ist es ein Kreislauf, Auckland – Coromandel – Rotorua – …. dementsprechend wirds auch da schwer, weil viele Hosts schon komplett ausgebucht sind.
Doch worum gehts bei wwoofen eigentlich? Man selbst ist ein Freiwilliger, der sich bei den Hosts melden kann, und seine Arbeit (sich selbst) gegen Unterkunft und Essen anbietet. Also Arbeit gegen Unterkunft. Meist sind die Arbeitszeiten so um die 4 bis 6 Stunden, des kann aber auch variieren. Wwoofen bietet die Möglichkeit, mehr in das Leben der Einheimischen einzutauchen und ohne viel Geld was zu erleben.
Man sollte sich hier wirklich die 20-30€ leisten und Mitglied werden, ist ne gute Möglichkeit, auch ins Arbeiten reinzukommen und noch mehr Erfahrungen zu sammeln
 
 
So, ich hoffe ich hab nix vergessen. Ende von Part I, bald kommt dann auch Part II mit den Punkten, die in Neuseeland auf einen zukommen können, und die erledigt werden sollten.
Sollten noch Fragen auftauchen, nur her damit, ich kann versuchen, sie so gut wie möglich zu beantworten.

Viele Grüße