Getting settled in Palmerston North

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english version – google translate, that’s at the moment the fastest and shortest way to translate my posts so I hope you don’t mind too much :)

 
 

Servus aus dem schönen Palmerston North! :)

Palmerston North, Hauptstadt der Region Manawatu-Wanganui, gelegen nahe der Westküste der Nordinsel, im Osten angrenzend an die Gebirgsketten der Tararua Range und der Ruahine Range, die am Manawatu Gorge (der Manawatu-Schlucht) voneinander getrennt werden. (wikipedia)
Circa 30km in westlicher Richtung, mittem im Nirgendwo zwischen Alpaka- und Milchfarmen bin ich untergekommen, bei einer netten Familie, deren Kontakt ich über ein paar Ecken bekommen habe. Daina und Blake, und ihre drei Kinder. Jupp, Kinder, drei an der Zahl. Und ich mitten unter ihnen, das Mädel aus Deutschland, das noch wirklich gut mit kleinen Kindern konnte. Nun ja, es wird so langsam besser, ich will ihnen nicht gleich den Hals umdrehen, und sie können ja auch wirklich goldig sein, vorallem der kleinste. Aber trotzdem, kleine Kinder waren noch nie so wirklich meins xD Trotzdem bin ich sehr froh, dass ich hier für ein paar Wochen leben kann, und die Familie ist schon wirklich nett :)
IMG_0753Aber was ich doch schon deutlich merke ist, dass wir hier auf dem Land auf ner Farm sind. Was hier schon alles passiert ist, da krieg ich doch langsam das Gefühl, dass ich Unglück bringe, auch wenn ich natürlich weiß, dass es auch so sein würde, wenn ich nicht hier bin. Und trotzdem führe ich eine Liste: Und die sieht momentan wie folgt aus:
Ich habe hier kein Netz für mein Handy, zum Glück aber Internet; Das Internet ist ausgefallen; Strom ist ausgefallen; Eine Glühbirne nach der anderen ist ausgefallen; das Wasser ist uns ausgegangen (jetzt schon zwei mal); die Waschmaschine war kurzzeitig schrott und hat den halberten Boden geflutet; joar, die Liste ist lang, aber hey, that’s farm life, nicht wahr? ^^

Und was genau mache ich eigentlich in Palmerston North (nicht zu verwechseln mit Palmerston auf der Südinsel ;) ), was hat mich hierher verschlagen, und warum bleibe ich hier so lang?
Ich habe von Freunden meiner Familie dankenswerterweise eine Liste mit Kontakten bekommen, bei denen ich unterkommen kann, bekommen. Einer der Kontakte war Daina, und sie hat noch Verbindungen zu Leuten an der Massey Universität in PN im Bereich Chemie. Und Chemie ist ja das, was ich später studieren und machen möchte. Also ein richtiger Glücksgriff für mich :) Ich mache also momentan ein 4 wöchiges Praktikum in der Abteilung für Chemie, und zwar in einer Arbeitsgruppe, die sich hauptsächlich mit Anorganischer Chemie, Metallen und Liganden beschäftigt. (Jaa, chemie fachgesimple, ich weiß nur nicht, wie ichs anders ausdrücken soll xD ) 2 Wochen habe ich jetzt schon gemacht, weitere zwei Wochen liegen vor mir, und es macht echt Spaß. Leider bin ich aus versicherungstechnischen Gründen – ich bin kein Student und kein Angestellter, dementsprechend auch kein offizieller Praktikant – nur als Beobachter rumlaufen, und nur sehr wenig wirklich selbst machen. ABER vlt darf ich am Ende meines Praktikums noch einen Kristall züchten, ich hoffe es sehr, drückt mir die Daumen! :)

Aber ich bin ja schon länger als zwei Wochen hier, und bin nicht die ganze Zeit an der Uni, was mache ich also sonst so? Ich darf – und darüber bin ich echt dankbar und froh – recht viel mit der Familie machen und mit ihnen auf Ausflüge gehen. So habe ich schon einiges unternommen, und viel kennengelernt. Zu den größeren Ausflügen folgen noch seperate Posts :)
Ich war mit am Strand (Uuh, der ist nur ne knappe halbe Stunde Fahrt entfernt, des ist soo cool für mich. Ich liebe zwar die Berge, aber Strand ist auch cool, und ich war noch nicht soo oft am Strand), Foxton Beach um genauer zu sein, habe Fish&Chips genossen, war aufm Picknik mit im Park, bin dort auf dem kleinen Zug mitgefahren (sooo cool, da kommt das kindliche Gemüt in einem raus), durfte Traktor fahren, was echt komisch ist, fährt sich total komisch, durfte schießen üben (dafür dass ich normalerweise immer übelst zittrig bin hab ich echt gut getroffen ^^ Hier der Beweis) durfte mit auf diverse Barbeques, unter anderem auf ein Commuty Barbeque auf einem gigantisch schönen Anwesen, (dort entstand auch des Bild mit dem riesigen Baum), hab mitgeholfen, herzförmiges Sushi herzustellen  und und und. (*Ende Bandwurmsatz*)
Außerdem durfte ich Weihnachten und Neujahr mit der Familie und den anderen Verwandten verbringen, und ich gebs ehrlich zu, ich war erschlagen. Ich komme aus einer recht kleinen Familie, und hier sind vorallem auf dem Land doch eher die Großfamilien angesagt. Ich sag nur 14 Cousins, und dann noch Eltern und Großeltern dazu o: Aber es war wirklich total cool. Und ich lerne hier so viele liebe Menschen kennen, darf mich mit vielen interessanten und netten Menschen unterhalten und mit ihnen scherzen. Des ist einfach nur toll :)

Mir gehts hier also recht gut, habe nur immer mal wieder mehr oder weniger starke Anfälle von Heimweh, aber ich erlebe hier so viele tolle Sachen, dass es sich wirklich lohnt, Heimweh zu haben.
In den nächsten Tagen werden dann wieder häufiger Posts kommen, ich hab einiges an Erzählstoff aufzuhole und den Jahresvorsatz gefasst, mich zusammenzureißen und häufiger zu bloggen. Weitere Posts sind schon vorbereitet, mit vielen, vielen Bildern :)

Ich hoffe, es ist jeder gut ins neue Jahr gerutscht und dass sich der Januar schonmal als guter Start erwiesen hat!
Viele liebe Grüße aus Neuseeland

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Die rot umrandete Fläche durfte ich mähen. Ich glaub ja, ich hab mindestens genauso für des kleine Stück gebraucht, wie die anderen fürs gesamte Feld ^^

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Die meisten Strände hier zählen übrigens als offizielle Straßen. Blöd nur, wenn man dann mal im Sand stecken bleibt :’D

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Ein kurzer Besuch im Zugland auf der Strecke von PN nach Wellington. Da war sogar ein deutscher Zug, der Weihnachtszug *-*

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2 thoughts on “Getting settled in Palmerston North

  1. Tja, Landleben ist halt Abenteuer ;)
    Klingt echt spannend, was du erlebst. Und die Strand- und Baumbilder gefallen mir echt gut.
    Die Eisenbahn natürlich auch. Beim zweiten Bild bist du fast auf Augenhöhe mit der Bahn. Die kommt fast lebensgroß rüber ;)
    Aber beim ersten Bahnbild würde ich den Busch rechts wegschneiden. Der hebt die Illusion auf und verrät die wahren Größenverhältnisse.
    Sehr lustig: In anderer Lackierung hatte ich den zweiten Zug schon in der Hand. Mein Opa hat immer noch eine LGB-Bahn und in grün/schwarz lackiert ist die Lok des Weihnachtszuges das Standardmodell bei einer Einstiegsanlage gewesen. Die Wagen dahinter auch.
    Das Bild von dem Stein finde ich besonders gelungen. Die geringe Tiefenschärfe und dann der Winkel des Schattenwurfes in der Schärfeebene. Sehr gut!

    Liebe Grüße
    Jakob

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    1. Landleben ist definitiv Abenteuer, des ist mir jetzt klar geworden, haha :D
      Vielen Dank! Ich probiers mal mit Buschwegschneiden, daran hab ich gar nicht gedacht.
      Ach wie cool, des ist ja ein lustiger Zufall. Finde ich klasse! :)
      Das ist übrigens kein Stein sondern eine Art von Qualle, nennt sich “Bluebottle” und ist momentan eine rechte Plage am Strand. Aber sehr faszinierend anzuschaun, außerdem sind die Farben total genial.

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