Reisebericht in Bildern #1

16.02. – 22.02.2015

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16.02 – 19.02

Die ersten drei Tage haben wir in Northland, genauer gesagt in Coopers Beach verbracht. Mit dem Strand direkt vor der Haustür (besser gesagt der Motel-Zimmertür) und dem Meeresrauschen zum einschlafen ein schöner Platz zum relaxen und erholen. Untergekommen in der San Marino Motor Lodge war Coopers Beach unser Startpunkt für die Erkundung Northlands.

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Nach einem kleinen Abstecher nach Kohukohu, (Bild Nr. 5) einer der ersten europäischen Siedlungen in Neuseeland. Einwohnerzahl in 2013: 165, gings hoch zur 90 Mile Beach, die eigentlich nur 90km lang ist, und als offizielle Straße eingetragen ist. Ohne Allrad und bei Flut sollte man aber nicht das Risiko eingehen, kläglich im Sand einzusinken und nicht mehr rauszukommen.
Wenn man mit den verschiedenen Bussen unterwegs ist, fährt man auf der 90 Mile Beach zu den großen Sanddünen und geht Sandsurfen. Sicherlich empfehlenswert, sah zumindest auf den BIldern, die ich gesehen hab, sehr spaßig aus ;) Bei Ebbe kann man auch gut für sein Abendessen sorgen, indem man einfach die Hand in den Sand steckt. Mit einem Griff kann man mehrere weiße Muscheln ausm Sand holen, was auch mehrere Leute gemacht haben, eimervoll :D
Dann gings weiter hoch, immer dem einzigen vorhanden Highway nach, der sich durch die Landschaft schlängelt. Wenn man da so fährt, hat man aber ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass man auf eine Ende Neuseelands zu fährt. Und dann warn wir da. Nach einem kurzen Weg, der ca 15 min dauert, wenn man gemütlich geht (etwas länger wenn man sich auch die Informationsplatten durchliest) standen wir vor dem so berühmten Leuchtturm. Ein schöner, ohne Frage, aber für mich gabs einen, der wirklich alle Leuchttürme in den Schatten gestellt hat (aber dazu in einem anderen Beitrag) Cape Reinga, für die Maori ein wichtiger spiritueller Ort, da nach dem Tod die Seelen der Verstorbenen dorthin wandern, die Klippen hinunter zu dem alten Pohutukawa-Baum, der angeblich über 800 Jahre alt ist und noch nie geblüht hat, und als Übergangsort zur dem Heimatland ihrer Ahnen, Hawaiiki, führt. (auf dem Bild markiert mit weißem Pfeil). Cape Reinga ist der Ort, wo Tasman See im Westen auf Pazifik im Osten trifft und man sowohl Sonnenauf- als auch -untergang betrachen kann. Ist man mit dem Bus unterwegs, so geht weder noch, da die Busse gegen 7Uhr in der früh von Kerikeri oder Pahia abfahren und gegen 6 Uhr abends wieder an der Unterkunft ankommen. Außerdem kann ich die Straße mit Bus für Leute, denen leicht schlecht wird, gar nicht empfehlen.

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19.02 – 21.02

Nach Coopers Beach gings ab in Richtung Coromandel, zurück zur Pepper Tree Nursery, wo ich meinen ersten Wwoofing Aufenthalt verbracht hab. John und Trish haben mir angeboten, mit meinen Eltern zurück zu kommen (was mich sehr gefreut hat), um die Möglichkeit zu haben, den Pinnacles Walk zu machen. Den haben wir dann auch am 20.02 gemacht. Gefühlte 10.000 Stufen (wobei wir nur bis zum Hut und nicht bis ganz, ganz nach oben gewandert sind), wo einige für Riesen gemacht zu sein schienen, waren wir dann nach 3 Stunden oben. Laut John kann man den Weg (bis ganz nach oben) in 1h 40min schaffen. *Hust* wers glaub wird selig xD
Ein empfehlenswerter Walk, wenn man sich nicht an Stufen stört, die mehr zum erklettern als hochsteigen gedacht sind. Aber die Pinnacles sind wirklich schön anzuschauen, und wer sich noch die weiteren 10.000 Stufen hochquälen will, wird sicherlich mit einem atemberaubenden Blick über Kairanga Valley und den Pazifik belohnt. :)

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21.02 – 22.02

Auf dem Weg nach Whakatane nahe Waikino gestoppt, um sich die Owharoa Falls anzuschauen. Erst mal dran vorbeigefahren, weil wir nicht gedacht haben, dass sie so nah an der Straße sind. Aber wir haben sie dann gefunden, und wir waren nicht die einzigen. Die Wasserfälle sind wohl ein beliebter Platz für Jugendliche zum schwimmen und Klippenspringen. Spaßig für die, nervig für mich bei der Nachbearbeitung der Bilder :’D
In Waihi gibts übrigens einen Pub, der ausgezeichnete, selbstgeschnitzte Pommes gab, yummi :3
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Dann gings schließlich Richtung Whakatane. Nachdem unser erster Plan, in Tauranga zu übernachten, ein kompletter schmarrn war, weil man nochmal ca 100km zu fahren gewesen wären, sind wir dann in Whakatane angekommen, und haben erstmal vor lauter No Vacancy Schildern gestanden, die komplette Stadt war ausgebucht. Also gings kurz zum Supermarkt, Essen kaufen, und dann in den Holiday Park Thornton Beach.
Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehn und auf gings nach White Island *-* White Island ist Neuseelands einzige aktive Vulkaninsel. Wohlgemerkt: Aktiv! Und es ist ja sowas von das Geld wert, nach White Island zu fahren. Für mich war es nochmal besonders, weil ich sozusagen über das Objekt meiner Seminararbeit gewandert bin. Durch Schwefeldampf vorbei an der alten Schwefelabbau Farbik, die aufgegeben wurde, da erstens die Bergleute 1914 durch einen Bergrutsch umgekommen sind, und zweitens, nach wieder Eröffnung aufgrund des gerinen Mineralgehalts des landwirtschaftlichen Düngers, der hergestellt wurde, es sich nicht mehr rentierte und sie in den 1930er aufgegeben wurde. Farbenfrohe – überwiegend schwefelgelbe Steinformationen und ein türkis-gelber Kratersee machen White Island auch zum fotografisch interessanten Objekt.
Die Tour ist gut geführt, man bekommt viele interessante Informationen, und durch den gesamten Krater geführt. Außerdem gibts freie Bonbons :D

Ach ja, für die, denens auffällt ;D

 

 

Und wie gehts weiter?

Das war Part I meines Reiseberichts in Bildern der 6 Wochen rumreisen. Inzwischen bin ich in Christchurch angekommen, und mache dort ein weiteres Praktikum im Bereich Lebensmittelchemie :)
Part II folgt so bald wie möglich, für uns ging es nach Rotorua, Taupo, Napier, Masterton und schließlich auf die Südinsel. Es folgen viele, viele Bilder :)

Vielen lieben Dank für die lieben Kommentare zu meinem letzten Post! :)

Ich wünsche noch ein schönes Restwochenende!

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6 thoughts on “Reisebericht in Bildern #1

  1. Ich bekomm immer mehr und mehr Lust, Neuseeland zu erkunden, deine Bilder sind einfach wunderbar. Zum Glück geht es für mich am Donnerstag nun auch ans andere Ende der Welt, mal sehen, was ich dann alles erkunden kann.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall noch viel Spaß in Neuseeland und vor allem deinem Praktikum!

    . xo xo
    Lynn

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    1. Danke dir! :)
      Wie schon bei deinem Blog geschrieben, ich wünsch dir ganz viel Spaß, und mach viele, viele BIlder. Glaub mir, du wirst bei all den verschiedenen und schönen/ faszinierenden Plätzen nicht mehr aus dem fotografieren rauskommen ;)

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  2. Jetzt winkt dieser Post schon seit Tagen, und wartet darauf, dass ich endlich meinen Senf dazu abgebe.

    SChöne Reise, die du da gemacht hast. Die Spiegelungen sind einfach klasse. Besonders gut gelungen ist dir – Meiner Meinung nach – Das Bild mit dem gelben Fischkutter. Der Kontrast ist einfach klasse. Gelber Fischkutter, blaues Meer und Grüne Berge. Und – Wenn ich das richtig sehe – sogar Salz-Wasser-Fischfang und Weinberge in einem Bild. Hat für den Nordeuropäer Seltenheitswert.
    Der gleiche Farbkontrast gefällt mir in dem Bild mit dem Wegweiser auch wieder gut.

    Die Wasserfälle sind in schwarzweiß einfach traumhaft.

    Nur eins fielen mir auf. Wenn er nicht direkt im Bild ist, ist der Horizont schwer gerade zu halten… Schaff ich aber auch immer wieder, dass das Wasser aus dem Bild läuft.

    Die alten Schwefel-Abbau-Anlagen sehen fast aus wie antike Ruinen. Ich bekomme richtig Lust, Neuseeland auch mal zu erkunden.

    Liebe Grüße
    Jakob

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    1. Vielen, vielen Dank für deinen langen, ausführlichen Kommentar, hat mich extrem gefreut, als ich den gelesen hab! :)

      Haha, ja, der Horizont und ich. Ich hat auf meiner Reise zeitweise richtig schwierigkeiten, schon beim fotografieren einen geraden Horizont hinzubekommen, und auch in der Nachbearbeitung hab ichs anscheinend nicht immer zu 100% hinbekommen.
      Die alte Fabrik war richtig cool anzuschaun, und hat extremes Fotopotenzial. Wär gerne länger dort umhergewandert, aber des ging von der Tour aus leider nicht.

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  3. Das sind so tolle Bilder, ich liebe das Foto vom Wasserfall in schwarz/weiß. Dein Bericht hört sich extrem interessant an :)

    Lg Pierre

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